Travelwiki

Ihr Business Travel Lexikon von A – Z.

A – B

2-Letter-Code

= Kürzel für Airlines. So steht zB. OS für Austrian Airlines oder LH für Lufthansa. Liste mit Suchfunktion finden Sie hier.

3-Letter-Code

= Kürzel für Flughäfen. So steht zB. VIE für Wien oder MUC für München. Liste mit Suchfunktion finden Sie hier

ABB

Die Allgemeinen Buchungsbedingungen wurden von Verkehrsbüro Business Travel in seiner ausschließlichen Tätigkeit als Reisevermittler im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages festgelegt. Diese finden Sie hier.

ABTA

= Austrian Business Travel Association. Verband der österreichischen Geschäftsreiseindustrie, die Interessensvertretung der österreichischen Firmenreisestellen und Travelmanager.

AeTM (Amadeus eTravelManagement)

Ist ein Online Booking Tool (s. Beschreibung) des Softwareherstellers Amadeus (s. Beschreibung , das bei Firmen von Verkehrsbüro Business Travel implementiert werden kann. Reisende oder Reisestellen können selbst Flüge, Hotels und Mietwagen zu reduzierten Gebühren buchen.

AIRLINE ALLIANZ

Eine Airline-Allianz ist ein Zusammenschluss von internationalen Fluggesellschaften mit dem Ziel, die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen sowie Angebot und Service für die Kunden zu verbessern. Die Selbständigkeit der Gesellschaften bleibt erhalten, es werden jedoch ein gemeinsames Streckennetz gebildet, Flugpläne abgestimmt etc. Es gibt drei weltumspannende Allianzen – Star Alliance , SkyTeam  und Oneworld.

ARB

Die Allgemeinen Reisebedingungen (ARB 1992) sind die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Reisebüros, die die wirtschaftlichen Angelegenheiten über die Ausübungsvorschriften für das Reisebürogewerbe regeln.

AMADEUS

Ist ein Softwarehersteller, der ein gleichnamiges Computerreservierungsssystem (CRS bzw. GDS s. Beschreibung) anbietet. Verkehrsbüro Business Travel verwendet dieses System – neben Galileo (s. Beschreibung) – und bietet unseren Buchungsexperten die komplette Leistungspalette (Flug, Hotel, Mietwagen). Weiters verwenden wir das Online-Booking-Tool Amadeus eTravelManagement (AeTM s. Beschreibung).

ANCILLARY SERVICES

auch genannt „Additional Services“, sind optionale Nebenleistungen von Airlines, welche gegen eine zusätzliche Gebühr via Verkehrsbüro Business Travel gebucht werden können zB. Übergepäck, spezielle Sitzplätze oder Menüs.

AUSSCHREIBUNG

(eines Reisebüros / Business Travel Center) ist das Verfahren, mit dem ein Unternehmen ermittelt, welches (Firmen-)Reisebüro Aufgaben im Prozess Geschäftsreisemanagement übernimmt. Die jeweiligen Reisebüros die für die Ausschreibung zuvor eingeladen wurden, geben in einer bestimmten Frist ein Angebot mit Ihren Serviceleistungen & Gebühren – entsprechend den Anforderungen des Unternehmens ab. Der/die Bestbieter erhält/erhalten den Auftrag.

BAGGAGE DROP-OFF COUNTER

= Flughafen-Gepäcks-Schalter für Passagiere, die bereits via Internet (siehe Web Check In), via Mobiltelefon (siehe Mobile Check In) oder via Flughafenautomat eingecheckt haben und „nur mehr“ ihr Gepäck aufgeben müssen. Beachten Sie hier die jeweiligen Annahmezeiten der Airlines.

BAGGAGE TAG

= Gepäck-Anhänger / Papierstreifen, der von der Fluggesellschaft beim Check-In-Schalter oder Baggage Drop-Off Counter (siehe Erklärung) an einem Gepäckstück befestigt wird. Er enthält Angaben u.a. zu demjenigen Flughafen, an dem der Reisende das Gepäck als nächstes entgegennehmen will. Der Passagier erhält einen Kupon zur weiteren Identifizierung des Koffers. Es empfiehlt sich, den Kupon während der Reise aufzuheben – dies gilt auch für den baggage tag am Koffer um Schadensfälle bei der Fluggesellschaft einheben zu können (Fehlleitung des Koffers, Beschädigung etc.).

BEFÖRDERUNGSKLASSEN

Beförderungsklassen bezeichnen die einzelnen Compartments/Kabinen eines Flugzeuges in den Klassen: First – Business – Economy. Sie sind durch unterschiedliche Komfort- & Servicemerkmale gekennzeichnet. Verfügbarkeit und Preis dieser Beförderungsklassen werden über verschiedene Buchungsklassen (s. Beschreibung) von den Fluglinien gesteuert. Der Trend der Airlines geht dahin, auch Zwischenklassen wie zB. Premium Economy einzuführen oder neue Namen zu kreieren.

BEST BUY

= günstigster verfügbarer Preis für Flüge, Hotels und Mietwagen.

BOARDING PASS

= Bordkarte / das beim Check In erhaltene Dokument, das der Reisende am Gate (Flugsteig) beim Einsteigen in das Flugzeug (Boarding) vorzeigt. Der Boarding Pass kann bereits vorab gedruckt werden, wenn Sie Ihren Check In online (siehe Web Check In), mobil (siehe Mobile Check In) oder an einem Self-Check-In-Automaten am Airport durchführen.

BUCHUNGSKLASSEN

auch genannt Tarifklasse – steuern Fluglinien über Verfügbarkeit und Preis der Beförderungsklassen (s.Beschreibung). Jeder Buchungsklasse sind Preise und Bedingungen zugeordnet. Dadurch kann die Fluglinie die Auslastung und den Ertrag jedes Sitzes und jedes einzelnen Fluges beeinflussen.

BTC

= Business Travel Center oder Firmenreisebüro; ist ein Reisebüro das sich speziell um die Organisation von Geschäftsreisen für Firmen kümmert. MitarbeiterInnen sind speziell auf die Bedürfnisse von Firmenkunden geschult und bieten zusätzliche Leistungen die Prozesskosten optimieren & Reisekosten reduzieren sollen (spezielle Reports, Account Management s. Beschreibung, Einsatz von Online Booking Tools (s. Beschreibung etc.). Verkehrsbüro Business Travel hat österreichweit 6 Business Travel Center (Standorte).

BTC-Leiter

= Leiter eines Business Travel Centers (s. BTC)

C – E

CHANGE MANAGEMENT

= Veränderung der Struktur oder der Prozesse hinsichtlich Travel Management in einem Unternehmen, mit dem Ziel von Kostenersparnis oder Optimierung (zB. Einsatz eines Online Booking Tools s. Beschreibung)

CODE-SHARE

Bei einem Codeshare-Flug teilen sich zwei oder mehrere Fluggesellschaften einen Flug. Jede der beteiligten Gesellschaften führt diesen Flug unter einer eigenen Flugnummer. Meist kommt dies innerhalb von Airline-Allianzen (s. Beschreibung) vor (Star Alliance, Oneworld oder SkyTeam). Beispiel: Nachbarschaftsverkehr Österreich-Schweiz. Hier fliegt abwechselnd einmal ein Austrian Airlines (OS) und einmal ein Swiss (LX)-Fluggerät. Die Flüge sind jeweils doppelt, also als OS und als LX buchbar, unabhängig davon wer tatsächlich das Fluggerät zur Verfügung stellt (Operating Carrier bzw. Markting Carrier s. Beschreibung).

CORPORATE RATE

=Firmenrate; ist der zwischen einem Leistungsträger (Airlines, Hotels etc.) und einem Unternehmen vereinbarte Spezialpreis. Es wird üblicherweise ein Rabatt (Prozentsatz) auf die die Fare (s. Beschreibung) vereinbart. Als Voraussetzung für solche Vereinbarungen werden Bedingungen vertraglich festgelegt: Mindestumsätze, Umsatzstaffeln, Anzahl der Fahrten oder Flüge auf einer bestimmten Strecke oder zu bestimmten Zielen. Corporate Rates bieten meist den Vorteil weniger Einschränkungen; sie können bei Flugtarifen in verschiedenen Beförderungs- und Buchungsklassen (s. Beschreibung) sein.

CORPORATE CARDS

Personenbezogene Kreditkarte, die Mitarbeiter/innen einer Firma für Geschäftsreisen zur Verfügung gestellt wird. Das Unternehmen muss ein Rahmenabkommen mit einem Kreditkartenunternehmen abschließen. Vorteile sind: kein Kostenaufwand und zusätzliche Abrechnungsinformationen hinsichtlich Travel Management. In Österreich wird dies von Air Plus und American Express angeboten, die Verkehrsbüro Business Travel unterstützt.

CODE OF CONDUCT

ist ein Verhaltenskodex im Zusammenhang mit computergesteuerten Buchungssystemen (GDS / CRS s. Beschreibung). Das Ziel dieser Regelung ist die Sicherstellung eines fairen Wettbewerbes zwischen Fluggesellschaften und GDS/CRSs, um vor allem den Verbraucherschutz zu gewährleisten und Missbräuche zu verhindern.

COUPON

= Flugsegment (s. Beschreibung)

CRS

= Computer Reservation System; auch benannt als GDS (s. Beschreibung)

CRS-FEE

Die CRS-Fee ist prinzipiell eine Kombination von ticket- und flugkuponabhängigen Gebühren, deckt erhöhte Gebühren der Computer-Reservierungs-Systeme ab und kommt nur bei Linienflugtickets, die über ein CRS gebucht werden zur Anwendung. Die CRS-Fee ist von den weiterverrechneten Gebühren der jeweiligen Fluglinie bzw. des CRS-Betreibers abhängig und wird bei Änderung der Konditionen der Fluglinie angepasst.

CYTRIC

Ist ein Online Booking Tool (s.Beschreibung) des Softwareherstellers IFAO (wird in Österreich von TraviAustria s. Beschreibung vertrieben), das bei Firmen von Verkehrsbüro Business Travel implementiert werden kann. Reisende oder Reisestellen können selbst Flüge, Hotels und Mietwagen zu reduzierten Gebühren buchen.

DENIED BOARDING

Das Luftfahrtunternehmen kann den Passagier nicht befördern – das „an Bord gehen wird verweigert“. Ursachen sind Annullierungen, Verspätungen, technische Unregelmäßigkeiten etc. Wenn das Luftfahrtunternehmen den Reisenden nicht befördern kann, gibt es klare Regelungen für Umbuchung, Refund oder/und  Ausgleichsleistungen, welche in der Fluggastrechteverordnung der EU geregelt sind.

DOWNGRADE

= Herabstufung; bezeichnet den Sachverhalt, dass ein Reisender in einer niedrigeren Beförderungsklasse (s. Beschreibung) transportiert wird als er gebucht hat. So ist z.B. bei Flügen eine Herabstufung von der Beförderungsklasse Business in Economy denkbar. Anlass kann Überbuchung der Beförderungsklasse, die der Passier gebucht hat, sein. Die Fluggesellschaft ist verpflichtet, dem Reisenden den Differenzbetrag zwischen den zwei Preisen der beiden Beförderungsklassen zu erstatten.

DURCHCHECKEN

Bei Umsteigeverbindungen kann unter bestimmten Voraussetzungen der Passagier und/oder sein Gepäck durchgecheckt werden. Der Passagier erhält seinen Boardingpass. Der Passagier erhält seinen Boardingpass (s. Beschreibung) bis zum Endpunkt und auch sein Gepäck wird ihm erst am Endflughafen ausgehändigt.

ETIX

= elektronisches Ticket; ist ein Datensatz, der das früher übliche Papierticket ersetzt. Der Datensatz wird in einer EDV-Anlage gespeichert. Der Passagier erhält einen Reiseplan mit Buchungscode per E-Mail oder kann diesen online abrufen. Mit dem Buchungscode können Sie bequem (online) einchecken und Ihren Boarding Pass ausdrucken (s. Web Check In).

EMERGENCY EXIT ROW

=Notausgangsreihe; die Plätze in der Emergency Exit Row werden üblicherweise erst beim Check-In am Flughafen vergeben. Passagiere für die Emergency Exit Row müssen in einem guten körperlichen Zustand sein, um im Ernstfall bei einer Evakuierung mithelfen zu können und den Vorgang nicht zu behindern. Einschränkungen gibt es zB. bei Kindern. Bei einigen Airlines kann man gegen eine Gebühr die Emergency Exit Row bereits vorab (zB. Web-Check-In) reservieren bzw. kaufen.

EMD

= “Electronic Miscellaneous Document”; es ist eine neuere Version eines MCO (s. Beschreibung). Die jeweilige Airline steuert, ob ein MCO oder EMD ausgestellt wird.

ESTA

Das „Electronic System for Travel Authorization“ (elektronisches Reisegenehmigungssystem) ist ein Online-System, das dem Zweck dient, sogenannte ESTA-Genehmigungen – d.h. Einreisebestimmungen für die Einreise in die USA – zu erteilen, wenn Reisende als Teil des Visa Waiver Programs visumfrei per Schiff oder Flugzeug in die USA einreisen wollen. Mehr Infos finden Sie hier.

F – H

FARE

= der Flugtarif ohne Taxen und Treibstoffzuschläge. Der jeweilige Flugtarif enthält Bedingungen (sogen. „Fare Rules“) für Aufenthaltsdauer, Änderungen, Stornierungen, Umbuchungen etc.

FARE GUARANTEE

= Tarif-/Preisgarantie. Eine Fare / Flugarif ist erst dann garantiert, wenn das Ticket ausgestellt (=bezahlt) ist. Die Airline hat jederzeit die Möglichkeit, Flugtarife und deren Bedingungen (Fare s. Beschreibung) VOR Ticketausstellung (=zwischen Buchung und Ausstellung des Tickets) zu ändern.

FIRST LEVEL SUPPORT

Erste Anlaufstelle für eingehende Fragen z.B. bei Nutzung von Online Booking Tools. Bei Verkehrsbüro Business Travel auch benannt als „Online Support Team“.

FLUGGASTRECHTE

= eine EU-Verordnung, die die Rechte von Flugreisenden bei Nichtbeförderungen eines Fluges einer Airline und Ihre Kompensationsansprüche regelt. Dies gilt bei verspäteten oder annullierten Flügen sowie bei Zutrittsverweigerung („Denied Boarding“ s.Beschreibung). Genaue Bestimmungen oder Ausgleichsbeträge finden Sie hier.

FLUGHAFENGEBÜHREN

(= Taxen); Gebühren für Dienstleistungen von Flughäfen, welche mit dem Flugticket eingehoben werden.

FREIGEPÄCK

= aufgegebenes Gepäck, das im Gegensatz zum Handgepäck (s. Beschreibung) eingecheckt wird und im Ticketpreis enthalten ist. Die Menge an Freigepäck ist je nach Kaufdatum des Tickets, Buchungsklasse (s.Beschreibung) und Flugstrecke unterschiedlich. Begrenzt wird dies von Airlines nach einem Gewichtskonzept (s. Beschreibung) oder einem Stückkonzept (s. Beschreibung). Die Freigepäcksgrenzen sind im Ticket bzw. in der Buchungsbestätigung ausgewiesen. Werden diese Grenzen überschritten gilt dies als Übergepäck (s. Beschreibung) und ist mit zusätzlichen Kosten verbunden.

FULFILLMENT

= die Ausstellung von Tickets und Reiseunterlagen nach Buchungseingang „unsichtbare Dienstleistung“.

FULL CONTENT

= die Vollständigkeit einer Leistungspalette eines Computerreservierungssystems (GDS s. Beschreibung). Die Full Content Vereinbarung gewährleistet, dass über die Reservierungssysteme Galileo (s.Beschreibung) bzw. Amadeus (s.Beschreibung) alle Flugpläne, Tarife und Verfügbarkeiten die gleichen sind wie in den anderen direkten oder indirekten Vertriebskanälen, Vertriebssystemen oder Websites. Dies betrifft den Geschäftsmarkt des jeweiligen Landes – bei Verkehrsbüro Business Travel also Österreich.

FULL-FARE

ist der für eine Beförderung in der jeweiligen Beförderungsklasse (s. Beschreibung) buchbare höchste Flugtarif; ohne jegliche Einschränkungen.

GALILEO

Ist ein Computerreservierungssystem (CRS bzw. GDS s. Beschreibung), das in Österreich von der Firma TraviAustria (s.Beschreibung) angeboten wird.  Verkehrsbüro Business Travel verwendet dieses System – neben Amadeus (s. Beschreibung) – und bietet unseren Buchungsexperten die komplette Leistungspalette (Flug, Hotel, Mietwagen).

GDS

= Global Distribution System; ist ein computergestütztes Reservierungssystem, auch genannt CRS. Verkehrsbüro Business Travel nutzt die beiden Programme Amadeus (s. Beschreibung) und Galileo (s. Beschreibung).  Mit einem GDS erhält ein Reisebüro eine vollständige Leistungspalette – man spricht auch von Full Content (s.Beschreibung). Dabei können auch die touristischen Leistungsträger gemeinsam recherchiert, verglichen und kombiniert gebucht werden. Verhaltensregeln werden im CRS Code of Conduct (s. Beschreibung) geregelt.

GEWICHTSKONZEPT

= Weight Concept. Im Flugpreis sind bestimmte Freigepäckmengen (s. Beschreibung Freigepäck) enthalten, die von Airlines nach dem Gewichtskonzept oder Stückkonzept (s. Beschreibung) geregelt sind. D.h. das aufzugebende Gepäck darf ein bestimmtes Gewicht bzw. Maße nicht überschreiten, dies variiert je nach Airline (durchschnittlich 20 kg). Wird dies überschritten spricht man von Übergepäck (s. Beschreibung).

HANDGEPÄCK

= Gepäck, das Passagiere mit in die Kabine nehmen dürfen. Es gibt verschiedene Grenzen für Gewicht bzw. Maße, die je nach Fluglinie, Buchungsklasse (s. Beschreibung) und Strecke variieren können. Bei Austrian Airlines bspw. liegt die maximale Größe von Handgepäck bei 55x40x23 cm. Bitte beachten Sie dabei auch die Sicherheitsbestimmungen bzgl. erlaubter Gegenstände im Handgepäck – insbesondere Flüssigkeiten. Mehr Infos dazu finden Sie auf der Website des Flughafen Wien  bzw. bei den jeweiligen Airlines.

HOTELGARANTIE

(mit Kreditkarte). Reservierungen von Hotelzimmern werden üblicherweise von Hotels bei einer Ankunft bis spätestens 18.00 Uhr garantiert, danach verfällt die Reservierung. Um diese bei späterer Ankunft zu garantieren, empfiehlt es sich bei Buchung eine Kreditkartennummer anzugeben. Viele Hotels akzeptieren Buchungen auch nur bei Kreditkartengarantie.

I – N

IATA

= International Air Transport Association; Dachverband der Fluggesellschaften.

IMPLEMENTIERUNG

= wir sprechen im Business Travel Bereich von der Umsetzung bzw. Einführung eines Systems (zB. Online Booking Tool) oder Integrierung eines eigenes Travel Managements (Reisestelle) in einem Unternehmen.

IMPLANT

= eine Organisationseinheit eines Reisebüros. Diese wird in der Regel nur für ein reisendes Unternehmen tätig und liegt dazu auf dessen Unternehmensgelände bzw. in den Räumlichkeiten des Unternehmens. Es ist ein ausgegliederter Teil eines Reisebüros, der „vor Ort“ den Geschäftsreisekunden betreut und von einem externen Eigentümer geführt wird. Das Implant verfügt in der Regel über eigene Verträge mit Leistungsträgern.

INDIREKTE REISEKOSTEN

sind Kosten im Unternehmen, die nicht direkt und unmittelbar mit der Geschäftsreise (also z.B. mit der Beschaffung der Reisemittel) zusammengehören. Hierzu gehören typischerweise die Verwaltungskosten, Kommunikationskosten und Personalkosten, die beispielsweise als interne Prozesskosten bei Buchung, Abwicklung und Controlling entstehen. Oft ist die Reisekostenabrechnung ein besonders großer Kostenblock.

INTERLINE AGREEMENT

= Zusammenarbeit von Airlines in Bezug auf  Ticketausstellung und fluglinieninterner Verrechnung. Der Passagier kann mit einem Ticket Flüge unterschiedlicher Fluglinien benutzen, sofern diese ein gegenseitiges Interline Agreement vereinbart haben. Vorteile für den Passagier: günstigere Tarife und die Weitertransportgarantie (s. Beschreibung), die nur dann gegeben ist, wenn es sich um ein durchgehendes Ticket handelt.

INVOLUNTARY REBOOKING / REROUTING

= das Umbuchen seitens der Airline aufgrund von Änderungen der Zeiten, Flugnummern oder Strecken. Dies wird im Regelfall von der Airline an das Reisebüro weitergeleitet und dann an den Kunden kommuniziert. Bei einem Involuntary Rebooking  nach Ticketausstellung  ist die Airline für die Umschreibung des Tickets verantwortlich.

KEY ACCOUNT MANAGER / MANAGEMENT

= Mitarbeiter/innen oder Bereich für „Kundenbetreuung“. Ein Key Account Manager bewertet Geschäftsprozesse (zB. anhand von Reports) und analysiert die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden, um Prozesskosten zu optimieren. Ziel dabei ist,  vor allem Reisekosten zu minimieren – etwa mit  dem Angebot neuer Produkte oder Serviceleistungen (Reporting, Hilfe bei Verhandlungen mit Leistungsträgern, Optimierung der Travel Policy, Meilenmanagement etc.). Ein Key Account Manager ist meist erste Anlaufstelle für Fragen oder Probleme. Eine Zusatzfunktion kann auch die Akquisition von Neukunden sein (= Sales & Key Account Manager).

KREATIVES TICKETING

= eine Dienstleistung des Reisebüros bei der unter Ausnutzung aller tarifarischen Möglichkeiten – mit Fachwissen und Erfahrung – das beste Preis/Leistungsverhältnis für eine Reise erarbeitet wird.

LOW-COST-CARRIER

= Billigfluggesellschaften (zB. Ryanair oder Easyjet). Ein Geschäftsmodell für Fluggesellschaften, das niedrige Flugpreise ermöglicht. Es werden meist nur Flugverbindungen mit hohem Passagieraufkommen bedient, wodurch sich erhebliche Kosten senken lassen. Der Unterschied zu anderen Geschäftsmodellen besteht in den schlanken Strukturen und dass man sich an Reisende wendet, die unter Verzicht auf Service und Komfort preisgünstig fliegen können.

Achtung: Billigairlines sind nicht immer günstig!

  1. Billigangebote sind meist nicht umbuch- bzw. stornierbar.
  2. Bei Flugstreichungen hat man meist keine Chance kostengünstig mit einer anderen Fluggesellschaft befördert zu werden, da die meisten Low Cost Carrier nicht der IATA (s. Beschreibung) bzw. Airline Allianzen angehören.
  3. Es werden meist nur „Punkt zu Punkt“ Verbindungen angeboten.
  4. Oft werden von Low-Cost-Carriern kleinere Flughäfen mit schlechter Infrastruktur oder schlechter verkehrstechnischer Anbindung bedient (z.B. „Frankfurt Hahn“ anstelle von „Frankfurt International“)

MCO

= Miscellaneous Charge Order; ist ein zusätzliches Dokument bei der Buchung und Abwicklung eines Fluges. Es werden damit besondere Leistungen (zB. Umbuchungen, Übergepäck etc.) abgerechnet. Gebühren variieren je nach Airline bzw. CRS (s. Beschreibung).

MINIMUM CONNECTING TIME

=Mindestumsteigezeit; ist eine vorgeschriebene Zeit, die ein Passagier mindestens benötigt um umzusteigen. Insbesondere gilt diese Zeit für das Umladen des Gepäcks. Diese Zeiten sind bei der Buchung zu erfragen. Sie variieren bei Flughäfen bzw. Fluggesellschaften. Wird die Minimum Connecting Time bei der Buchung nicht eingehalten, entfällt die Weitertransportpflicht (s. Beschreibung) für die Fluglinie.

MINIMUM STAY

oder Mindestaufenthalt; ist die eventuell im Tarif vorgeschriebene Mindestaufenthaltsdauer am Zielort (s. auch Sunday-Rule)

MANIPULATIONSGEBÜHR

Die Manipulationsgebühr wird vom Reisebüro für Aufwände im Zusammenhang mit der CRS-Fee (s. Beschreibung) eingehoben.

MARKETING-CARRIER

Bei einem Codeshare-Flug (s. Beschreibung) teilen sich zwei oder mehrere Fluggesellschaften einen Flug mit getrennten Flugnummern. Die Fluglinie, die den Flug durchführt wird als Operating Carrier (s. Beschreibung) bezeichnet, die anderen Fluggesellschaften sind in diesem Fall nur Kooperationspartner und werden als Marketing-Carrier angeführt.

MOBILE CHECK IN

Als Alternative zum Einchecken am Flughafenschalter oder via Internet (siehe Web Check In), bieten einige Airlines die Möglichkeit dies auf Ihrem Mobiltelefon ca. 24 Stunden vor Abflug (variiert bei Fluglinien) durchzuführen. Sie können dabei auch gleich Ihren Sitzplatz wählen (je nach Möglichkeit).  Der Boarding Pass wird auf Ihrem Smartphone gespeichert und kann – im Regelfall auch ohne Internet-Anbindung – von der Fluglinie am Gate automatisch „gelesen“ werden. Alternativ kann der Boarding Pass am Flughafen Schalter auch ausgedruckt werden. Einige Fluglinien haben dazu auch eigene mobile Applikationen für Smartphones („Apps“) entwickelt oder haben „mobile Versionen“ Ihrer Website zur leichteren Anwendung. Durch den Mobile Check In ersparen Sie sich Wartezeiten und können Ihr Gepäck via Baggage Dropp Off Counter (s. Beschreibung) aufgeben. Beachten Sie bitte die von der Fluglinie angegeben Annahmezeiten.

NAME CHANGE

= Namensänderung. Bis auf wenige Ausnahmen sind bei allen Fluglinien in allen Klassen keine  Namensänderungen möglich. Die Fluglinien verlangen im Falle einer Namensänderung ein Storno und eine Neubuchung gegen Gebühr.

NO-SHOW

bezeichnet das Nichterscheinen eines Passagiers  – mit Buchung und bezahltem Ticket – zum Flug. Viele Fluglinien verrechnen mittlerweile No-Show Gebühren. Diese können bis zu 100% der Fare (s. Beschreibung) betragen. Bitte informieren Sie ihre Buchungsberater rechtzeitig, um Buchungen zu stornieren und damit etwaige Gebühren zu reduzieren.

O – S

OFFLINE BUCHUNG

= die „klassische“ Reisebuchung via Telefon oder E-Mail. Alternativ dazu gibt es die Online Buchung (s. Online Booking Tool)

ONLINE BOOKING TOOL

Ist eine Internetplattform, die an ein oder mehrere Computer-Reservierungs-Systeme (GDS s. Beschreibung) gekoppelt ist und es dem Anwender ermöglicht, sich über die in den GDS angebotenen Leistungen zu informieren und sie zu buchen. Das Verkehrsbüro BTC bietet die Online Booking Tools von Amadeus (AeTM s. Beschreibung) und Travi Austria (cytric s. Beschreibung) an, die verschiedene Kundenanforderungen abdecken.

ONLINE SUPPORT TEAM

bei Verkehrsbüro Business Travel auch genannt „ONLINE COMPETENCE TEAM“. Ist ein First Level Support (s. Beschreibung), bei dem MitarbeiterInnen bei technischen Fragen zu Ihrem Online Booking Tool zur Verfügung stehen. Weitere Aufgaben des Online Support Teams sind das Aufsetzen neuer Online Tools und die Durchführung von Trainings.

OPERATING CARRIER

Bei einem Codeshare-Flug (s. Beschreibung) teilen sich zwei oder mehrere Fluggesellschaften einen Flug mit getrennten Flugnummern. Die Fluglinie die den Flug durchführt wird als Operating Carrier (s. Beschreibung) bezeichnet.

PAX

Abkürzung für Passagier – ursprünglich für „persons approximately (=ungefähre Anzahl der Passagiere an Bord)

PNR

Der „Passenger Name Record“ ist ein Datensatz, den die Fluggesellschaft bzw. das Reisebüro für die Buchung und die Ausstellung des Flugtickets benötigt. Er beinhaltet alle Informationen zur Buchung (Namen des Reisenden bzw. Kontaktperson, Ticketausstellungsfristen, Umbuchungen) und alle dazu gehörenden Transaktionen (Flug / Hotelübernachtung od. Mietwagenreservierung).

PREFERRED PARTNER

= bevorzugte Leistungsträger eines Unternehmens zB. Fluglinien, Hotels, Mietwagenanbieter, wo etwa Corporate Rates (s. Beschreibung) vereinbart wurden. Diese Liste der Leistungsträger sollte in den Reiserichtlinien (s. Beschreibung) zu finden sein und ist somit auch für das Buchungsteam von Verkehrsbüro Business Travel ersichtlich.

RECORD-LOCATOR

Andere Bezeichnung für die Buchungsnummer bzw. PNR (s. Beschreibung). Der Record Locator kann beim Web-Check-In neben dem Familiennamen als Identifizierung gefragt werden.

RECONFIRMATION

=Rückbestätigung. Ist mittlerweile seitens der Fluglinie nicht mehr vorgeschrieben – empfehlenswert ist jedoch eine Überprüfung der Reservierung via übermitteltem Reiseplan bzw. auf den Webpages der GDS-Anbieter (s. Beschreibung) unter www.checkmytrip.com (Galileo) oder www.viewtrip.com (Amadeus). Buchungen werden auf diesen Seiten benutzerfreundlich mit Reservierungs- bzw. Ticketdetails dargestellt.

REGIONALLEITUNG

= bei Verkehrsbüro Business Travel ist ein/e Regionalleiter/in verantwortlich für die jeweiligen BTC (s. Beschreibung) pro Region (Bundesland).

REFUND

= die Rückvergütung eines Tickets (z.B. Erstattung eines Flugtickets oder einer Teilstrecke) und kann erfolgen, wenn die Tarifbestimmungen es erlauben. Es gilt: Je günstiger der Tarif, desto strenger sind die Einschränkungen.

REISERICHTLINIE

Die Reiserichtlinie (auch genannt „Travel Policy“) ist das unternehmensinterne Regelwerk für die Planung, Beschaffung, Abwicklung und Erstattung von Geschäftsreisen. Die Reiserichtlinie ist ein wichtiges Steuerungsinstrument der jeweiligen Unternehmensführung und kann von Verkehrsbüro Business Travel kontrolliert und umgesetzt werden.

REROUTING

bezeichnet das Ändern der Flugroute nach Ticketausstellung. Ein Rerouting kann das Ändern des Abflugorts, des Zielorts oder des Umsteige-Ortes sein. Reroutings sind nicht mit jedem Ticket gestattet und meist mit Aufzahlungen verbunden.

SITZPLATZRESERVIERUNG

Je nach Fluglinien, Operating Carrier (s. Beschreibung) und Buchungsklasse (s. Beschreibung) sind Sitzplatzvorreservierungen (bei Buchung) möglich. Das ist eine (teilweise) kostenlose Serviceleistung der Fluglinie und daher ohne Garantie und Anspruch. Bei einem Web Check In oder Mobile Check In (ca. 24 Stunden vor Abflug) können Sie verfügbare Sitzplätze auch gleich buchen bzw. für komfortablere Plätze (zB. Emergency Exit Row s. Beschreibung) gegen Aufpreis buchen.

SEGMENT

= Flugsegment / einzelne Flugstrecke. Im Flugschein ist jedes zur Flugreise gehörende Segment als ein Flugcoupon dargestellt, welcher wiederum eine Flugstrecke repräsentiert. Bsp. Eine Buchung enthält die Route Wien – London – New York = 2 Segmente. Flugsegmente sind die Verrechnungsgrundlage zwischen Reisebüro und GDS (s.Beschreibung) bzw. der  Fluggesellschaft für die Nutzung des Reservierungssystems.

STÜCKKONZEPT

= Piece Concept (PC). Im Flugpreis sind bestimmte Freigepäckmengen (s. Beschreibung Freigepäck) enthalten, die von Airlines nach dem Stückkonzept oder Gewichtskonzept (s. Beschreibung) geregelt sind. Das Stückkonzept legt fest, dass ein Passagier eine bestimmte Anzahl von Gepäckstücken mit einem bestimmten Gewicht mitnehmen darf. Hier kann nicht Gewicht verteilt werden, es zählt die Anzahl bzw. das Einzelgewicht und variiert je nach Airline. So wird bspw. in Ihrem Ticket „1PC“ angeführt, d.h. Sie dürfen 1 Gepäckstück mit dem von der Airline angegeben Gewicht mitführen. Siehe Infos Airlines

SUNDAY RULE

ist eine gängige Form des Minimum Stay (s. Beschreibung). Die Sunday Rule besagt, dass zB. die Rückreise zu einem bestimmten Tarif nicht vor dem ersten Sonntag nach der Hinreise erfolgen darf.

T – Z

TICKET-FEE

Die Ticket-Fee ist das Vergütungsmodell für die Serviceleistungen eines Reisebüros. Dieser Betrag ist fix und wird pro ausgestelltem Dokument in Rechnung gestellt.

TICKET SERVICE CHARGE (TSC)

ursprünglich von den Fluglinien für die Reisebüros eingehoben, wird die TSC mittlerweile von den Reisebüros direkt für das Ticketausstellen verrechnet.

TICKETING TIME LIMIT

bezeichnet die von der Airline vorgegebene Frist, in der ein Ticket nach einer Buchung ausgestellt werden muss. Derzeit liegt diese üblicherweise zwischen 0 bis 3 Tage nach Erstellen der Buchung. Bitte beachten Sie, dass Tarife erst nach Ticketausstellung garantiert sind (s. Beschreibung Fare Guarantee)

TRANSIT

= Passagierbereich auf einem Flughafen, der zum Umsteigen auf eine Anschlussmaschine dient. Beispiel: Der Passagier fliegt von Österreich nach Neuseeland. Die Verbindung erfordert das Umsteigen in Los Angeles (USA). Der Passagier braucht kein Visum (s. Beschreibung) für die USA, weil er den Transitbereich des Flughafens Los Angeles nicht verlässt.

VORSICHT: Auf einigen Flughäfen benötigen Einreisende aus bestimmten Staaten (zb. Irak, Afghanistan etc.) dennoch beim Umsteigen ein sogenanntes Flughafen-Transitvisum -> „Transit VISA Required“.

TRAVEL ACCOUNT KARTE

Travel Account Karten sind spezielle Kreditkartenprogramme die, im Gegensatz zu herkömmlichen Firmenkreditkarten, für mehr Transparenz bei der Kostenabrechnung von Geschäftsreisen sorgen und darüber hinaus auf Wunsch auch Versicherungsleistungen zur Absicherung der Reisenden bieten. In Österreich werden diese von Air Plus und American Express (BTA bzw. EBTA) angeboten.   

TRAVELMANAGER

=Geschäftsreise-Manager. Person(en) in einem Unternehmen, zuständig für Verhandlungen mit Leistungsträgern und Reisebüros, Festlegung der Reiserichtlinien, Vertragsgestaltung sowie die Optimierung des Einkaufs aller Reiseleistungen mit dem Ziel einer Minimierung der direkten Kosten.
In Unternehmen ist das Travel Management häufig im Bereich Personal, Finanzen, Einkauf oder im Chefsekretariat angesiedelt. Qualität und Sicherheit der Reiseleistungen sowie ein exzellenter und flexibler Service für den Reisenden stehen dabei ebenso im Vordergrund wie der wirtschaftliche Nutzen.

TREIBSTOFFZUSCHLAG

=YQ-TAX. Treibstoffzuschläge werden individuell von Airlines verrechnet und dienen der Abfederung der ständig steigenden Mineralölpreise. Treibstoffzuschläge sind bei Ticketstornierungen großteils nicht refundierbar!

ÜBERBUCHUNG

liegt vor, wenn mehr Personen gebucht wurden, als es Plätze auf einem Flug gibt. Da es immer wieder vorkommt, dass Personen einen bereits gebuchten Flug nicht in Anspruch nehmen („No-Show“ s. Beschreibung), ist es üblich geworden anhand von Statistiken und Erfahrungswerten zu überbuchen, um so eine verbesserte Auslastung sicher zu stellen. Kann eine gebuchte und bestätigte Leistung nicht in Anspruch genommen werden ist die Fluglinie verpflichtet für gleich- oder höherwertigen Ersatz zu sorgen. Siehe Fluggastrechteverordnung.

ÜBERGEPÄCK

auch genannt „Excess Baggage / Luggage“; wenn Passagiere mehr Gepäck aufgeben, als in der Freigepäcksgrenze (s. Beschreibung Freigepäck) erlaubt ist. Die entsprechenden Übergepäcksgebühren richten sich nach dem geltenden Stückkonzept (s. Beschreibung) bzw. Gewichtskonzept (s. Beschreibung) und variieren je nach Airline.

UMBUCHUNG

Änderung (z.B. Uhrzeit, Datum)  einer bereits bestehenden Buchung, wenn Flugstrecke gleich bleibt. Die Einhebung einer ggfs. anfallenden Gebühr der Airline hängt vom Tarif des Tickets ab.

UMSCHREIBUNG

Neuausstellung eines bereits ausgestellten Flugtickets. Umschreibung eines Tickets ist immer dann erforderlich, wenn:

  • der Reiseweg geändert wird
  • durch die Umbuchung ein höherer Tarif (Aufzahlung) notwendig ist
  • wenn die Umbuchung auf einen Codeshare Flug erfolgt
  • wenn es von der Fluglinie vorgeschrieben wird
  • wenn sich das Reisedatum ändert

Die Einhebung einer ggfs. anfallenden Gebühr der Airline hängt vom Tarif des Tickets ab.

UPGRADE

=Höherstufung. Ein Reisender wird in einer höheren Beförderungsklasse (s. Beschreibung) befördert als er gebucht hat. So ist z.B. bei Flügen eine Höherstufung von den Beförderungsklassen Economy in die Business möglich (zB. mit Meilen). Einige Airlines bieten beispielsweise in Marketingaktionen die Möglichkeit beim Web-Check-In (s. Beschreibung) günstige Upgrades zu buchen.

VERBOTENE GEGENSTÄNDE

Die Liste der verbotenen Gegenstände für Fluggäste und Handgepäck finden hier.
Die Liste der verbotenen Gegenstände für aufgegebenes Gepäck finden Sie hier.

VISUM

ist ein amtlicher Vermerk, der für das Überschreiten einer Grenze des ausstellenden Staates erforderlich ist. In den meisten Fällen wird das Visum als Einreisevisum ausgestellt, manche Staaten verlangen auch ein Ausreisevisum oder ein Visum für Reisen innerhalb des Landes. Es gibt auch ein Flughafen-Transitvisum (siehe Beschreibung Transit). Wir bieten unseren Kunden als Service die Visabesorgung an – Pass & Visum

VORAUSBUCHUNGSFRIST

ist der von der Fluglinie in manchen Tarifen festgelegte Zeitraum vor Abflug bis zu dem das Ticket gebucht werden darf.

WARTELISTE

Ist die gewünschte Buchungsklasse (s. Beschreibung) auf einem Flug ausgebucht, so kann man sich in eine Warteliste chronologisch einreihen lassen. Die Aufnahme in die Warteliste berechtigt noch nicht zum Transport. Treten Fluggäste von einer bestätigten Buchung zurück, so werden die Wartelistenbuchungen in der Reihenfolge des Eintrags bestätigt. Kunden mit Vielfliegerstatus erhalten oft Wartelistenpriorität, d.h. ihre Wartelistenbuchung wird bevorzugt behandelt.

WEB CHECK IN

Als Alternative zum Einchecken am Flughafenschalter, bieten die meisten Airlines die Möglichkeit dies Online ca. 24 Stunden vor Abflug (variiert bei Fluglinien) durchzuführen. Sie können dabei auch gleich Ihren Sitzplatz wählen (je nach Möglichkeit) und Ihren Boarding Pass ausdrucken – oder erst am Flughafen bei einem Automaten. Sie ersparen sich dadurch den Wegfall von Wartezeiten und können Ihr Gepäck via Baggage Dropp Off Counter (s. Beschreibung) aufgeben. Beachten Sie bitte die von der Fluglinie angegeben Annahmezeiten. Links zu den Web-Check In Seiten der Airlines finden Sie hier.

WEITERTRANSPORTGARANTIEN

= Garantien für Anschlusstransport. Kommt es trotz Einhaltung der Minimum Connection Time (s. Beschreibung) dazu, dass ein Passagier seinen Anschlussflug nicht erreicht, so ist die verursachende Airline verantwortlich für den Weitertransport. Dies gilt nur dann, wenn die betroffenen Strecken in einem Ticket ausgestellt sind. Wurden für 1 Reise 2 Tickets ausgestellt, gilt KEINE Weitertransportgarantie, sofern die Tickettrennung nicht am Umkehrpunkt erfolgt ist.

ZUBRINGERFLUG

ist ein Flug von einem „kleinen“ Flughafen (zB. Graz – Wien) zu einem Drehkreuz (HUB) – in diesem Fall Wien, von dem aus insbesondere auch Interkontinentalflüge starten. Ein Zubringerflug wird auch als „Feeder“ bezeichnet.